Rollbraten mit Kloß und Rahmsauce

Heute wollte ich endlich meinen neuen Stein, den Ofenmeister von Pampered Chef, ausprobieren. Eigentlich sollte er das erste Mal mit einem feinen Brot bestückt werden. Da aber noch Brot da ist, wurde es eben ein feiner Rollbraten. Hatten wir schon eeeeeeewig nicht mehr. Bei der Beilage schwankte ich zwischen Kartoffelbrei und Klößen – die Klöße haben aufgrund der einfacheren Zubereitungsweise gewonnen. Und aus meiner Bratensauce wurde spontan eine Rahmsauce. Auch lecker!

Doch nun zum Rollbraten und meinem neuen Schätzchen. Das Schätzchen – also den Ofenmeister – mit einem hoch erhitzbaren Öl einfetten, den Braten in die Form setzen. Wie praktisch wenn man beim Metzger bereits fertige Rollbraten kaufen kann 😉 Nun eine sehr große Zwiebel, ein paar Cocktailtomaten und ein paar Paprikastreifen um den Braten herum legen. Mit ¼ Liter Bier und ¼ Liter Gemüsebrühe aufgießen. Den Deckel auf den Ofenmeister setzen.

Den Ofenmeister in den bereits vorgeheizten Backofen (230 °C Ober-/Unterhitze) auf die niedrigste Schiene, auf den Rost stellen. Nach einer Stunde wieder ¼ Liter Bier aufgießen. Erneut für eine Stunde in den Ofen stellen. Dann den Braten entnehmen, die Sauce mit dem Gemüse durch ein Sieb geben, das Gemüse ein wenig durchdrücken. Den Braten erneut in den Ofenmeister setzen und mit etwas Öl einpinseln. Dann geht’s zurück in den Backofen. Den kleinen Grill des Ofens einschalten. Für ca. 5 Minuten bräunen. Evtl. dauert das aber auch kürzer oder länger. Das kommt ganz auf den Ofen und den Braten an. Also schön im Auge behalten 😉 !

Die Sauce ein wenig einreduzieren lassen. Ich habe sie mit frischer Muskatnuss und frischem Pfeffer abgeschmeckt. Den Schmand dazugeben und die Sauce glattrühren. Jedoch darf die Sauce nicht mehr kochen, da sie wegen des Schmandes sonst gerinnt.

Wenn der Braten eine schöne Färbung hat, heraus mit ihm und in Scheiben geschnitten. Mit Klößen und Sauce kommt das ganze auf den Tisch. Bei uns gab es noch einen grünen Salat dazu. Leeeecker!!!

Guten Appetit!

Servus, Eure Rosi

Überbackene Hackbällchen

Hallo meine Lieben,

da bin ich wieder! Heute erneut mit einem Rezept im Gepäck…

Gestern schon hatte ich die ganze Zeit Lust auf ein wohlig wärmendes Herbstgericht. Das bedeutet bei mir zwar immer gleich EINTOPF, aber nein, der sollte es nicht sein. Den hebe ich mir für unter der Woche auf. Und nach einigem Wälzen in Kochbüchern habe ich mich frisch inspiriert selbst ans Werk gemacht. Und siehe da, ein angenehm wohlig wärmendes Herbstgericht stand heute auf unserem Mittagstisch:

 

ÜBERBACKENE HACKBÄLLCHEN MIT REIS – ITALIAN STYLE Weiterlesen

Den Sommer im Glas festgehalten

Servus Ihr Lieben!

Laaaaaaaange, lange ist es her, dass ich hier etwas geschrieben habe. Viiiiiiiiel hatte ich in den letzten Monaten um die Ohren. Viele neue Projekte an denen ich mich ausprobiert habe…

Und nun bin ich wieder hier! Und ich freue mich so auf Euch!

Und weil wir gerade alle den Sommer des Jahrhunderts erleben dürfen, dachte ich mir ich muss doch möglichst viel davon für den Winter in den Keller steller – ein bisschen wie bei Frederick, das wunderschöne Bilderbuch von Leo Lionni. Wer kennt’s? Die ein oder andere Marmelade habe ich bereits gekocht und jetzt musste ich mich mal an die Tomaten ranmachen. Es hatte gerade für 2-3 Tage abgekühlt und so nutzte ich sofort die Gelegenheit mich in meine kleine Küche zu stellen. Da meine Küche nicht besonders groß ist, erwärmt sie sich besonders schnell sobald man darin werkelt und das kann ganz schön hart sein… Weiterlesen

„A SCHÄUFELA, bidde“!

Was ist fränkischer als ein Schäufela? NIX! Das Schäufela, auch Schäufala, Schäufele genannt, ist der Innbegriff für fränkische Kulinarik schlechthin!

Das Fränkische Schäufele ist ein Braten aus der Schweineschulter. Der Begriff kommt von dem schaufelförmigen Knochen im Schulterblatt des Schweines. Schäufela gibt es wirklich nur in Franken – hauptsächlich Mittelfranken. Man findet Schäufela auch im Badischen, jedoch gepökelt und teilweise in der Schweiz. Allerdings wird das Schäufela dort jeweils anders geschnitten.

Traditionell wird das Schäufela natürlich mit fränkischen Kartoffelklößen, der Schäufela Sauce und einem Gemüse oder Salat serviert. Weiterlesen

BRATKORTOFFELN

Bratkartoffeln? Bratkartoffeln??? Was kommt als nächstes Spiegelei? Heißes Wasser? Wie, nur Bratkartoffeln? Das denken sich nun vielleicht einige von Euch. Also wir lieben Bratkartoffeln. Und ab und an habe ich einfach ganz spontan Lust auf Bratkartoffeln. Aber ganz spontan hatte ich noch nie gekochte Kartoffeln vom Vortag da. So kommt es, dass ich eigentlich schon immer Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln gemacht habe. Ich gebe zu, die ersten Versuche gelangen nicht immer. Aber im Laufe der Jahre habe ich das perfektioniert, so dass ich ganz klar behaupten kann: Man braucht ganz bestimmt keine vorgekochten Kartoffeln für richtig gute Bratkartoffeln! Punkt! Weiterlesen

BROKKOLI-HACKFLEISCHPFANNE MIT KARTOFFELBREI

Hey Ihr Lieben,

ein frohes neues Jahr wünsche ich Euch und begrüße Euch auch gleich mit einem ersten Beitrag 2018!

Ich hoffe Ihr seid alle gut „rüber“ gekommen, ins neue Jahr…

Für mich endete das alte Jahr recht stressig. Einfach zu viel um die Ohren. Wie jedes Jahr halt…

Ich nehme mir immer wieder aufs Neue vor, die Adventszeit zu genießen, zu spüren, dass bald Weihnachten ist, innehalten, das Jahr bewusster zu Ende gehen zu lassen. Leider verfalle ich immer in den gleichen Vorweihnachtstrott. Zu viel vorgenommen – zu wenig Zeit. Aber wer von Euch kennt das nicht?

Ich liebe es jedoch in ein neues Jahr zu starten! Neu zu beginnen, einen Neuanfang erleben, nach vorne sehen – das beflügelt, das gibt neue Kraft vieles anzupacken das angepackt werden will…

 

Und so starte ich dieses Jahr mit einem schnellen und einfachen Rezept das ich heute ausprobierte:

 

BROKKOLI-HACKFLEISCHPFANNE MIT KARTOFFELBREI

 

Zutaten

1 EL Kokosöl (bio, nativ, kaltgepresst)

750 g Rinderhackfleisch

2 ganze Brokkoli

1 Zwiebel

2 Zehen Knoblauch

Gewürzmischung nach Wahl

1 Packung Frischkäse (leicht)

 

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